Regelwerk
 
European Masters of Dance
KOMMENTIERTES REGELWERK 


Grundgedanke und Zielsetzung

Die European Masters of Dance sind internationale, verbandsunabhängige Veranstaltungen, die mit der Philosophie der Liberalität und Leistungsbezogenheit durchgeführt werden. Sie werden veranstaltet, um die Tanzszene in ein positives Licht zu setzen und so einen Beitrag zur Image-Bildung der gesamten Branche zu leisten.

 

Veranstalter und Organisatoren legen großen Wert auf die Unabhängigkeit des Turniers. Daher gibt es auch keine Verbände in der Organisation.

 

Sie soll die Vielfältigkeit und Leistungsfähigkeit der jungen Tanzszene demonstrieren und die besten Formationen mit Titeln auszeichnen.

 

Vielfältigkeit und Leistungsfähigkeit können nur erzielt werden, wenn jede Formation größtmögliche Freiheit in der Auswahl der aufzuführenden Choreographien und Musikstücke hat – und auch nur dann ist das Turnier für Zuschauer bzw. Nichttänzer interessant.

Veranstalter, Organisatoren und Jury fühlen sich dem Leistungsgedanken verpflichtet. Diese Leistungsorientierung wirkt sich auf die Struktur des Turniers und die Bewertung der Formationen aus. Es werden daher keine Unterschiede in Leistungsklassen mit mehreren 1. Plätzen innerhalb einer Altersgruppe vorgenommen.

Eine langfristige Außenwirkung kann nur erzielt werden, wenn die gezeigten Shows abwechslungsreich und kreativ gestaltet sind. Daher soll neben der tänzerischen Qualität auch die Originalität und künstlerische Ausdruckskraft positiv bewertet werden.

 

„Leistungsfähigkeit“ bedeutet, dass sich jede startende Formation zum Wettkampfgedanken bekennt, bei dem eine unabhängige Jury die Aufgabe hat, die besten Formationen zu bestimmen und diese mit Ehrungen auszuzeichnen. Daher gibt es bei diesem Turnier keine A-, B- Reihen oder "Masterclasses", sondern immer lediglich einen Gewinner pro Altersgruppe.

 

Jede Formation hat freie Musik- und Choreographiewahl (siehe § 5.2). Nur eine zeitliche Begrenzung der Auftrittszeit und eine Mindest- und Maximalgröße der Formation, eingeteilt in 6 Altersgruppen, muss eingehalten werden.

European Masters of Dance ist ein künstlerischer Leistungssport. Ohne die kreative Entfaltungsmöglichkeit würde der Spaß an der Umsetzung von Ideen den Tänzern geraubt. Doch genau dieser künstlerische Teil soll durch das Turnier gefördert werden! Je fantasievoller, unterhaltsamer und mitreißender die einzelnen Aufführungen der Formationen sind, umso faszinierender ist dieser Tanzsport insgesamt.

Der Turnierreihe „European Masters of Dance“ liegt dieses Regelwerk zu Grunde. Es gilt für alle Veranstaltungen, die unter diesem Überbegriff ausgerichtet werden.

 

1. Startergruppe & Alterseinteilung

 

1.1: Die “European Masters of Dance” sind unterteilt in 6 Altersgruppen:

 

  • Mini-Kids: (bis einschließlich 9 Jahre), d.h. bis einschließlich Jahrgang 2011;

  • Kids: (bis einschließlich 12 Jahre), d.h. bis einschließlich Jahrgang 2008;

  • Juniors I: (bis einschließlich 15 Jahre), d.h. bis einschließlich Jahrgang 2005;

  • Juniors II: (bis einschließlich 18 Jahre), d.h. bis einschließlich Jahrgang 2002;

  • Adults: (ab 19 Jahre), d.h. ab Jahrgang 2001.

  • Classics: (ab 30 Jahre), d.h. ab Jahrgang 1990. (dieser Jahrgang kann nur auf den German Masters, Austrian Masters und European Masters starten.)

                                                    

Entscheidend für die Zuordnung einer Formation zu einer Altersgruppe ist der Jahrgang des ältesten bzw. jüngsten (bei Altersgruppe „Classics“) Formationsmitglieds.

 

Berechnung:

Veranstaltungsjahr minus Geburtsjahr des ältesten bzw. jüngsten Formationsmitglieds = Zuordnungsjahr.

Beispiel: 2020 Veranstaltungsjahr

- 2007  | Geburtsjahr des ältesten Formationsmitglieds

= 13  -  Zuordnungsjahr Altersgruppe JUNIORS I

 

 

1.2: Von der Alterseinteilung darf eine bestimmte Anzahl an Teilnehmern wie folgt abweichen:

  • 05-10 Tänzer in der Formation: 1 Tänzer darf max. 2 Jahr älter sein, als es die Altersgruppe zulässt;

  • 11-15 Tänzer in der Formation: 2 Tänzer dürfen max. 2 Jahr älter sein, als es die Altersgruppe zulässt;     

  • 16-20 Tänzer in der Formation: 3 Tänzer dürfen max. 2 Jahr älter sein, als es die Altersgruppe zulässt;     

  • 21-25 Tänzer in der Formation: 4 Tänzer dürfen max. 2 Jahr älter sein, als es die Altersgruppe zulässt;

 

Für die Altersgruppe „Classics“ gilt Pkt. 1.2 umgekehrt, das heißt die jeweilige Anzahl an Tänzern darf max. 3 Jahre jünger sein, als in Pkt. 1.1 definiert.

 

Auf vielfachen Wunsch der Trainer wurde diese Regelung ab dem Turnierjahr 2018 eingeführt, um zu verhindern, dass einzelne Tanzgruppen durch eine zu starre Altersregelung auseinandergerissen werden. Bei den Classics ist die Regelung bewusst auf 3 Jahre Altersabweichung angelegt, da Altersunterschiede in dieser Altersgruppe nicht so stark ins Gewicht fallen, wie bei Heranwachsenden.

 

1.3: Die Veranstalter behalten sich ausdrücklich vor, auf jedem Turnier die Einhaltung der Altersgrenzen stichprobenartig zu überprüfen. Kopien der Kinder- bzw. Personalausweise der Tänzer sind vom Trainer bereitzuhalten und auf Verlangen der Turnierleitung vorzulegen.

Es kommt vor allen Dingen in den Altersgruppen Kids und Juniors 1 immer wieder zu "Verdächtigungen" von Zuschauern und Aktiven, dass ein Mitbewerber bei der Alterseinteilung nicht korrekt war. Wird eine solche Beschwerde an die Juryleitung herangetragen (anonymen Beschwerden wird grundsätzlich nie nachgegangen), wird die Formation von der Juryleitung überprüft. Das heißt, die vorgelegten Ausweise (Kopien der Ausweise reichen aus!) der Tänzer werden mit der Startliste der jeweiligen Formation verglichen. In 15 Jahren konnte noch nie ein Verstoß festgestellt werden.

1.4: Ein Verstoß gegen die Alterseinteilung wie in Pkt. 1.1 und 1.2 beschrieben, hat die Disqualifikation der gesamten Formation zur Folge.

 

1.5: „Mini-Kids“ und „Kids“, „Juniors I“ und „Juniors II“ sowie „Adults“ und „Classics“ starten in eigenen Gruppen, sofern mindestens 10 Formationen innerhalb der gleichen Altersgruppe starten. Sollte diese Zahl auf einem Turnier nicht erreicht werden, tanzen die Formationen zusammen in einer Gruppe, werden jedoch getrennt bewertet und ausgezeichnet. Die Entscheidung obliegt der Turnierleitung.

 

2. Formationseinteilung & Anmeldung

 

2.1: Die einzelne Formation muss mindestens 5 und darf maximal 25 Teilnehmer auf der Bühne haben.

 

2.2: Pro Formation können Ersatztänzer (ET) in folgender Anzahl angemeldet werden:

05-10 Tänzer: 1 ET; 11-15 Tänzer: 2 ET; 16-20 Tänzer: 3 ET; 21-25 Tänzer: 4 ET. ET werden als solche mit der Formation namentlich angemeldet, müssen der Altersgruppe der gemeldeten Formation entsprechen, zahlen Startgeld und erhalten ein Tänzer-Armband. § 2.1 bleibt hiervon unberührt.

 

 Ersatztänzer werden als Tänzer angemeldet und erhalten wie auf der Bühne aktive Teilnehmer eine Urkunde. Dies ändert jedoch nichts daran, dass maximal 25 Tänzer an der gezeigten Aufführung teilnehmen dürfen. 

 

2.3: Jeder Teilnehmer darf nur in einer Formation tanzen. Ausnahme: Ein Teilnehmer darf in weiteren Formationen starten, solange es der Alterseinteilung entspricht und der betreffende Teilnehmer nicht in der gleichen Altersgruppe mehrfach startet (also nicht gegen sich selbst konkurriert). 

 

Es ergibt keinen Sinn, wenn ein Tänzer auf einem Turnier zweimal in der gleichen Altersgruppe startet, da er somit gegen sich selbst im Wettbewerb tanzen würde. Wenn ein Tänzer jedoch in zweites Mal in einer älteren Altersgruppe startet, ist dagegen nichts einzuwenden.

2.4: Die Anmeldung einer Formation muss schriftlich unter Verwendung des vorgegebenen Anmeldebogens oder auf elektronischem Weg über die Anmeldemaske der jeweiligen Website erfolgen.              

 

2.5: Die Anmeldung gilt als vollständig, wenn Anmeldebogen (korrekt und vollständig ausgefüllt) und Auftrittsmusik (auf Audio-CD oder als mp3 mit mindestens 128 kbit/s per    Mail) bei IVM vorliegen.

Die Abgabe der Auftrittsmusik im Vorfeld ist uns sehr wichtig und wird von den Trainern gerne mal vergessen. Jeder eingesandte Titel wird in einem Tonstudio auf Länge und Tonqualität überprüft und vom Lautstärkepegel angepasst, sodass alle Formationen die gleiche Musikpower auf der Bühne haben und niemand wegen Über- oder Unterschreitung der Auftrittslänge disqualifiziert werden muss (was durch diese Überprüfung im Vorfeld jedes Jahr mindestens einmal verhindert werden konnte). Es ist also im Interesse der Teilnehmer, die Musik vorher einzusenden! Die Qualität der Musikschnitte, Zusammenstellung etc. wird vom Tonstudio weder überprüft noch geändert.

2.6: Mit Abgabe der Anmeldung bei IVM verpflichtet sich die Formation zur Teilnahme.

 

Wichtig! Mit Aussagen wie „Wir wollten uns nur schonmal vorsichtshalber anmelden um auf jeden Fall einen Platz zu haben“ kann ein Turnier dieser Größenordnung nicht organisiert werden. Daher ist eine Anmeldung bei IVM verbindlich. Eine Absage hat die im Regelwerk festgelegten Konsequenzen für die Formation zur Folge. Darauf werden die Organisatoren auf jeden Fall bestehen.

 

2.7: Jede Formation, die sich für ein weiterführendes Turnier qualifiziert, erhält auf dem jeweiligen Qualifikationsturnier ein Rückmeldeformular. Dieses muss bis zum angegebenen Meldeschluss bei IVM per Post oder Fax (+49 (0)6201 - 29 41 21) oder eingescannt per E-Mail (mail@ivm-net.de) eingegangen sein. Meldet sich die qualifizierte Formation nicht rechtzeitig rück, verfällt die Qualifikation und eine andere Formation rückt nach.

 

Wir wissen nicht warum, aber das ist ein Punkt, der vielen Trainern sehr schwer fällt. Für die Organisatoren muss eine Veranstaltung planbar sein. Das heißt, eine rechtzeitige Rückmeldung ist äußerst wichtig für einen reibungslosen Ablauf der Folgeveranstaltung. Wir können nur immer wieder darauf hinweisen, dass die Rückmeldung bitte pünktlich stattfindet.

 

2.8: Bei einer Formation, die sich auf den European Masters für das Liga-Pokal-Turnier qualifiziert hat, jedoch nicht auf dem Liga-Pokal-Turnier startet, werden die Teilnehmer der Formation für die Turnierserie im Folgejahr gesperrt.

Bundesliga und Liga-Pokal Turnier wurden eingeführt, damit nicht jedes Jahr die gleichen Formationen auf den Regionalmeisterschaften „durchmarschieren“, sondern immer wieder auch junge Formationen die Chance auf eine Qualifikation bekommen. Wenn eine Formation der Bundesliga nicht auf dem Liga-Pokal Turnier startet, ist diese dann logischer Weise für das Folgejahr gesperrt, da sie keine direkte Qualifikation zu den European Masters hat und auf keinem Regionalturnier starten kann.

2.9: Ein Wechsel der Altersgruppen innerhalb des Turnierjahres ist nicht möglich, auch wenn sich durch Austausch von Tänzern in der Formation die Alterseinteilung ändert. Das heißt, eine Formation kann immer nur in der Altersgruppe starten, für die sie sich qualifiziert hat.

 

3. Startgebühren & Stornierung

 

3.1: Jede Formation zahlt pro Veranstaltung ein Startgeld von € 10,00 inkl. MwSt. pro Tänzer.

 

3.2: Das Startgeld wird vom Betreuer der Formation für die Formation insgesamt in bar am Veranstaltungstag an der IVM-Meldestelle bezahlt.

 

3.3: Bei Absage einer gemeldeten bzw. rückgemeldeten Formation für ein Turnier nach Meldeschluss wird das doppelte Startgeld, mindestens jedoch 200,00 € als No-Show- Gebühr fällig und von IVM in Rechnung gestellt. Mit der Absage bzw. dem Nichterscheinen verpflichtet sich die Formation zur Zahlung der No-Show-Gebühr.

 

3.4: Für Namenslisten, Auftrittsmusik und ggf. benötigte Fotos/Logos, die später als 10 Tage vor dem jeweiligen Veranstaltungsbeginn bei IVM eingereicht werden, wird eine pauschale Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50,00 € zzgl. MwSt. der angemeldeten Formation in Rechnung gestellt. Das Gleiche gilt für Änderungen bezogen auf Formationsteilnehmer, Name der Formation, insbesondere auch Musikänderungen sowie u.U. Austausch von Formationsfotos und Logos. Die Bearbeitungsgebühr ist von der    gemeldeten Formation spätestens am Veranstaltungstag an der Meldestelle mit dem Startgeld zu bezahlen. Sollte die Bearbeitungsgebühr nicht gezahlt werden, behält sich IVM vor, die Formation von der Startliste zu streichen.

 

Bei einem Turnier dieser Größenordnung bedeutet jede Änderung erheblichen Aufwand für Organisatoren und Veranstalter, da Musik, Startlisten, Wertungslisten, Urkunden, Zeitpläne, Quoten und Ablauf der Keynote miteinander verzahnt sind. IVM muss diesen Extra-Aufwand möglichst vermeiden, da andernfalls die Veranstaltung droht, im Chaos zu versinken. Wer also unbedingt noch Änderungen haben möchte, muss diese Dienstleistung leider auch extra bezahlen.

 

3.5: Die Formation hat ein kostenloses Rücktrittsrecht bei Verschiebung der Veranstaltung.

3.6: Jeder Crewtrainer bekommt freien Eintritt. Der Crewtrainer bekommt am Veranstaltungstag ein gratis Armband und muss kein Eintritt zahlen.

 

4. Auftrittsmusik

 

4.1: Die Auftrittsmusik ist bis zum offiziellen Einsendeschluss mit eindeutiger Beschriftung (Name der Einrichtung, Name der Formation, Angabe des Turniers, Angabe der Altersgruppe) bei IVM einzureichen. Entsprechende Vordrucke werden zur Verfügung gestellt.

Bitte ordentliche Beschriftungen vornehmen, denn die Musik wird überprüft und bei ungenügender Audioqualität oder falscher Auftrittslänge müssen wir Kontakt zum verantwortlichen Trainer aufnehmen können. Die eindeutige Zuordnung der Musik kann nur durch eine korrekte Beschriftung der CD oder der Datei erfolgen. Das ist bei mehr als 350 startenden Formationen wohl auch nachzuvollziehen.

4.2: Eine Sicherheitskopie der Auftrittsmusik auf Audio-CD oder als mp3-Datei mit mindestens 128 kbit/s auf USB Stick hat jede Formation zur Veranstaltung mit sich zu führen und bei Bedarf dem Veranstalter unverzüglich vorzulegen.

 

Es kann immer mal vorkommen, dass eine Musik fehlerhaft ist (gerade, wenn sie digital übermittelt wurde). Damit vor Ort schnell reagiert werden kann, ist eine Audio-CD oder ein USB-Stick mit der Musik-Datei im mp3-Format vom Trainer bereit zu halten. MP3-Player haben häufig zu wenig Durchgang, um bei einer großen Beschallungsanlage genug Schalldruck aufbauen zu können.

 

4.3: Die Auftrittslänge muss mindestens 2:30 Minuten und darf maximal 3:00 Minuten betragen.

 

4.4: Eine Über- bzw. Unterschreitung der gestatteten Auftrittslänge von mehr als 10 Sekunden zieht die Disqualifikation der Formation nach sich.

 

5. Choreographie & Darbietungsschwerpunkte

 

5.1: Die Gestaltung der Choreographie und Kleidung sowie die Musikauswahl ist frei. Zugelassen sind alle Choreographien, solange sie den im vorliegenden Regelwerk genannten Anforderungen entsprechen. Nicht zugelassen sind alle Accessoires, die zur Verschmutzung der Auftrittsfläche (Bühne) führen (z.B. Konfetti, Mehl, Salz, Glitter, Sprays etc.). Es ist nicht gestattet, Gegenstände jeglicher Art in das Publikum (Auditorium) zu werfen.

Diesen Punkt bitten wir besonders zu beachten. Eine verschmutzte Bühne ist für alle nachfolgenden Formationen inakzeptabel und das Publikum soll keinerlei Verletzungsgefahren ausgesetzt werden.

 

5.2: Als Orientierungshilfe für die Formationen: Es soll für das Turnier eine Formations-Choreographie aufgeführt werden. Das möglichst originalgetreue Nachtanzen bekannter Choreographien wird hierbei nicht bewertet. Musikalisch ist auf eine Auswahl aus unterschiedlichen Stilrichtungen wünschenswert. Dies ist jedoch keine Vorgabe, eine Pflicht zur stilistischen Vielfalt gibt es nicht. Nicht gewünscht ist eine Auswahl aus Klassik, Schlager, Volks- und volkstümliche Musik, es sei denn, nicht dominierende Elemente daraus werden als Effekt in einen musikalischen Zusammenschnitt eingebaut.

 

Das ist als Orientierungshilfe gemeint. Es bedeutet nicht, dass jeder der oben genannten Stile verwendet werden muss oder nicht genannte Stile nicht verwendet werden dürfen. Es bleibt nach wie vor jeder Formation überlassen, mit welcher Musik sie an den Start gehen möchte.

5.3: Choreographieaufbau und -darbietung sollten, gemäß dem Gedanken eines Formationsturniers, immer Formationscharakter haben. D.h. Einzeleinlagen bestimmter Tänzer  sind im Rahmen der Vielfalt und Abwechslung erlaubt, werden allerdings in der Bewertung nicht schwerpunktmäßig berücksichtigt.

Das sollte eigentlich klar sein. Die European Masters sind weder ein Hip-Hop Battle noch eine Breakdance Show. Eine kurze Solo-Einlage kann ein toller Effekt sein, der sich in die Gesamtchoreographie einfügt, allerdings wäre eine Aneinanderreihung von lauter Solo-Einlagen am Thema vorbei. Die Wertungsrichter wollen auch typische Formationschoreographien sehen, bei der Synchronität und Raumbilder bewertet werden können.

5.4: Bei der Bewertung der Darbietung wird auch auf Vielfalt unterschiedlicher Tanz- bzw. Musikstilrichtungen Wert gelegt. D.h. die tänzerische Darbietung, die sich nur einer eng begrenzten Stilistik widmet, gleichwohl diese in der Ausführung technisch einwandfrei sein mag, wäre im Rahmen der Beurteilung des Wertungsgerichts in den B-Noten ggf. schwächer einzuschätzen. Als Orientierungshilfe für die Formationen: Entertainmentfaktor und Überraschungsmomente nehmen einen großen Stellenwert bei der Jury ein. Bei tänzerisch-sportlich perfekter Darbietung sind hier entscheidende Punkte zu erzielen.

Auch hier gilt: Unterhaltung ist der Schlüssel zum Erfolg. Je abwechslungsreicher und fantasievoller eine Aufführung ist, umso besser wird sie bewertet! Wir stellen diesbezüglich immer wieder fest, dass einige Formationen die Musikauswahl vernachlässigen und schlampige Schnitte oder mangelnde Qualität abgeben. Die Musik ist die Basis für den Tanz. Wir empfehlen daher allen Formationen, sich intensiv mit dem Musikmix auseinanderzusetzen. Außerdem möchten wir alle Trainer ermutigen, innovative Ideen zu entwickeln und diese auch zu präsentieren. Es hat sich immer wieder bewahrheitet, dass die Shows am besten ankamen, wenn sie nicht nur tänzerisch beeindruckend waren sondern auch die originellsten Ideen zeigten.

6. Bewertungskriterien

 

6.1: Die Bewertung der Darbietung unterteilt sich in eine sportliche A-Note und eine künstlerische B-Note. Beide Noten setzen sich aus je zwei Bewertungspunkten zusammen.         

Im Einzelnen sind diese wie folgt:

 

A-Note:

A.1: tänzerisch-sportlicher Anteil (Schwierigkeitsgrad bei Bewegungsabläufen, tänzerische / räumliche Synchronität, Präzision von Raumbildern, Wechsel in neue Raumbilder, etc.)


A.2: Umsetzung von A1.

 

B-Note:

B.1: künstlerisch-kreativer Anteil (z.B. abwechslungsreiche Stilrichtungen, überraschende Effekte, Outfit, Grundidee, Musikauswahl und ggf. -schnitt, Ausdruckskraft, Unterhaltungswert, etc.)


B.2: Umsetzung von B1.

 

6.2: Die Wertungsrichter werden die in Punkt 6.1 genannten Bewertungskriterien (A1 und A2, B1 und B2) für A- und B-Note mit Zahlen wie folgt bewerten:
1 Punkt (beste Punktzahl), 3 Punkte, 5 Punkte, 7 Punkte, 9 Punkte. Die Formation mit der niedrigsten Punktezahl ist somit am besten bewertet. Die Bewertung der einzelnen Formationen erfolgt stets im Rahmen einer VERGLEICHSWERTUNG, d.h. alle Formationen einer Altersgruppe und innerhalb einer Startrunde (Vor-, Platzierungs- und Endrunde) werden in Bezug auf die Bewertungskriterien insbesondere miteinander verglichen.

 

So kann es auch sein, dass eine Formation in der Vorrunde eines Turniers besser bewertet wurde, als in der Endrunde, denn es werden von den Wertungsrichtern immer die Formationen der jeweiligen Runde miteinander verglichen. Das bedeutet, dass die Wertungen von Runde zu Runde immer strenger werden, weil das Konkurrenzumfeld immer enger beieinanderliegt.

 

6.3: Die Summe aus den Bewertungskriterien (A1 und A2 bzw. B1 und B2) ergeben somit eine A-Note bzw. eine B-Note. Der tänzerisch-sportliche Anteil (A-Note) wird stärker gewichtet, als der künstlerisch-kreative Anteil (B-Note). Die A-Note (A1und A2) wird daher um 1/3 (33,3%) stärker gewichtet.

 

Trotzdem: Bitte niemals glauben, dass es nur auf den Schwierigkeitsgrad und die Synchronität ankommt. Diejenigen Formationen, die mit den besten Ideen, mitreißender Musik, toller Ausstrahlung und einer fetzigen, unterhaltsamen Show eine perfekte Choreographie aufführen, kommen nach unseren Erfahrungen am weitesten, auch wenn die Schritte nicht die schwersten waren. Die European Masters kommen aus der Unterhaltungsbranche, je unterhaltsamer die Aufführungen der Formationen sind, umso besser!

6.4: Der entsprechende Quotient aus der Summe von A-Note und B-Note ergibt die Endnote jedes einzelnen Wertungsrichters für die entsprechende Formation.

 

6.5: Die Summe der Endnoten aller Wertungsrichter dividiert durch die entsprechende Anzahl der Wertungsrichter ergibt die Bewertungsendnote jeder einzelnen Formation.

 

6.6: Alle Bewertungen werden bis auf die zweite Dezimalstelle gerundet. Bei Punktegleichstand erfolgt die Bewertung automatisch nach dem Majoritätsprinzip. Alle Bewertungen werden am Veranstaltungstag an der Meldestelle mit Summen A-Note und B-Note veröffentlicht. Detaillierte Bewertungstabellen eines Turniers werden im Anschluss an das jeweilige Turnier auf der offiziellen Turnierwebseite veröffentlicht.

 

Allgemein ist bei unserer Bewertung festzuhalten, dass wir zu der Subjektivität in der Beurteilung von Tanz stehen. Ein Wertungsrichter hat Entscheidungen zu fällen. Das Niveau der Formationen kann bei einem Wettkampf so eng beieinanderliegen, dass Kommastellen 10 Plätze Unterschied ausmachen können. Daher muss der Wertungsrichter auch festlegen dürfen, welche Show ihm einfach besser gefallen hat und das kann viele Plätze ausmachen. Das muss nicht von jedem geteilt werden, sollte aber akzeptiert werden, wenn man auf dieser Turnierserie startet. Dafür sind unsere Wertungsrichter ausnahmslos anerkannte Profis, die wissen, was sie tun.

 

6.7: Alle Turniere werden mit 3-5 Wertungsrichtern (je nach Größe des Startfeldes) besetzt, wobei „Wertungsrichter 5“ grundsätzlich der Juryleiter ist. Dieser gibt nur dann eine Bewertung ab, wenn Formationen bis auf die letzte Majorität einen Gleichstand haben (im Sinne eines Schiedsgerichts). In allen anderen Fällen ist die Wertung des Juryleiters eine „0 Wertung“ und wird nicht veröffentlicht, da sie auf das Ergebnis keinerlei Einfluss hat.

6.8: Tanzen alle Formationen einer Altersgruppe eine Vor- und eine Endrunde, werden die Ergebnisse aus Vor- und Endrunde zusammengezählt und durch 2 dividiert, um das    Endergebnis zu erhalten. 

 

6.9: Tanzen die Formationen einer Altersgruppe eine Vor-, Platzierungs- und Endrunde, bei der einige Formationen jeweils ausscheiden, wird jede Runde separat gewertet. Ergebnisse aus den vorangegangenen Runden haben dann keine Auswirkung auf das Endergebnis, sondern sind lediglich als Qualifikationsbewertung für die Endrunde zu verstehen. Dies gilt auch, wenn eine Altersgruppe lediglich eine Vor- und eine Endrunde tanzt, bei der in der Vorrunde bereits einzelne Formationen ausscheiden.

 

7. Turniereinteilung & Qualifikation

 

7.1: Es werden Regionalmeisterschaften (Süd-, Nord-, Westdeutsche Meisterschaft), German Masters, Masters League Competition, EM Classics sowie Austrian/Swiss Masters, ggf. weitere Qualifikationsturniere und die European Masters (Finale) veranstaltet.

 

7.2: Die Turniere bestehen pro Altersgruppe (Juniors I, Juniors II, Adults) aus Vorrunde, Endrunde und Platzierungsrunde, sobald das Startfeld größer als 15 Formationen ist. Bei den Altersgruppen Mini-Kids und Kids bestehen die Turniere aus Vorrunde und Endrunde. Der Veranstalter hat die Möglichkeit, bei der Altersgruppe Kids bereits in der Vorrunde Formationen ausscheiden zu lassen, wenn in dieser mehr als 20 Formationen starten.

 

7.3: Für die European Masters können sich die Formationen auf einer der vorangegangenen Turniere qualifizieren. Für die deutschen Qualifikationsturniere gilt, dass Jede Formation nur auf einem Qualifikationsturnier starten darf. Mehrfachstarts (z.B. auf Süddeutscher und Westdeutscher Meisterschaft) sind nicht möglich. Grundsätzlich sind alle europäischen Formationen auf jedem europäischen Qualifikationsturnier zugelassen. Somit dürfen z.B. deutsche Formationen auch auf den Austrian Masters starten. Auf den German Masters und Austrian Masters qualifizieren sich die Formationen für die European Masters.

Eine Direktqualifikation zu den European Masters (Finale) ist so etwas wie ein Ritterschlag, da die Jury sich sicher war: Die gehören ins Finale und können es mit der Bundesliga aufnehmen!

7.4: Für den Deutschland-Cup können sich die Formationen ebenfalls auf einer der Regionalmeisterschaften qualifizieren und haben dort eine zweite Chance, sich für die European Masters zu qualifizieren.

Der Deutschland-Cup ist ebenfalls eine Auszeichnung, die nicht zu unterschätzen ist. Eine Formation, die zum Deutschland-Cup kommt, hat auf jeden Fall deutschlandweit schon mehr als 1.000 Tänzer hinter sich gelassen und erhält von der Jury die Chance, sich noch für die European Masters zu qualifizieren.

7.5: Die Qualifikationsquoten werden für jede Altersgruppe eines Qualifikationsturniers nach Meldeschluss errechnet und am Veranstaltungstag zur Siegerehrung bekannt gegeben.       

 

7.6: Die besten 16 Formationen der Altersgruppen „Juniors 1“ „Juniors 2“ sowie „Adults“ der European Masters bilden die Bundesliga der European Masters (Top 16) und qualifizieren sich für das Liga- Pokalturnier.     

Es gibt nach dem Titel "European Master" keine höhere Auszeichnung in dieser Serie, als den Titel "Formation der Deutschen Bundesliga". Diese Formationen sind Vorbild für tausende Tänzer, die jedes Jahr auf den Regionalmeisterschaften antreten, um auch einmal als Bundesliga-Formation nach Hause fahren zu können. Durch die Teilnahme am Liga-Pokal Turnier zeigen die Formationen diesen Titel zu schätzen.

 

8.:  Liga-Pokalturnier & Bundesligaformationen / Kids Cup / European Masters Classics

 

8.1: Der Meldeschluss für das Liga-Pokalturnier wird mit Bekanntgabe des Veranstaltungstermins veröffentlicht.

 

8.2: Die Teilnahme am Liga-Pokalturnier gilt für die qualifizierten Formationen als obligatorisch.

 

8.3: Alle Formationen starten beim Liga-Pokal gemäß Ihrer Qualifikation auf den European Masters in der gleichen Altersgruppe. D.h. eine Formation, die sich auf den European  Masters in der Altersgruppe „Juniors 1“ qualifiziert hat, startet beim darauffolgenden Liga-Pokal-Turnier ebenfalls noch bei „Juniors 1“.

 

8.4: Die Alterseinteilung für die nachfolgenden „European Masters“ (Finale) bleibt von der Regelung für das Liga-Pokalturnier (Pkt.8.3) unberührt. D.h. eine Formation der „Bundesliga“ startet auf den nachfolgenden „European Masters“ (Finale) in der Altersgruppe, die durch den ältesten Teilnehmer in der Formation vorgeschrieben wird. Auch hier gilt die Berechnung aus Pkt. 1.1.

 

8.5: Im Rahmen des Liga-Pokal Turniers findet auch ein “Kids-Cup” sowie die „European Masters Classics“ statt. Zum Kids-Cup können sich Formationen der Altersgruppen "Mini-Kids" und "Kids", zu den „European Masters Classics“ Formationen der Altersgruppe „Classics“ frei anmelden.

 

8.6: Die Formationen der Altersgruppe “Mini-Kids” sind durch die Teilnahme am Kids-Cup automatisch für die darauffolgenden „European Masters“ (Finale) qualifiziert. Die Altersgruppe “Kids” ist ebenfalls automatisch qualifiziert, solange das Startfeld nicht größer als 5 Formationen ist. Das selbe gilt für die Altersgruppe „Classics“. Wird diese Teilnehmerzahl überschritten, tritt eine entsprechende Quotenregelung in Kraft.

 

8.7: Formationen, die sich auf dem Kids-Cup nicht für die „European Masters“ (Finale) qualifizieren konnten, dürfen auf den Regionalturnieren teilnehmen, um sich für Deutschland-Cup und/oder „European Masters“ (Finale) zu qualifizieren.

 

8.8: Die qualifizierten Formationen des Kids-Cup müssen auf den „European Masters“ (Finale) in der Altersgruppe starten, in der sie auf dem Kids-Cup teilgenommen haben. Ein Wechsel in eine höhere Altersgruppe ist somit nicht möglich.

9. Speicherung von Daten

 

9.1: IVM GmbH und MOVE4STYLE e.V. speichern dauerhaft nachfolgende Daten zum Zweck der Informationsübermittlung (Zeitpläne, Namenslisten zur Korrektur, Erinnerungen etc.), Bewerbung von Veranstaltungen und Angebote der IVM GmbH und MOVE4STYLE e.V. und zur Erstellung von Teilnahme- und Platzierungsurkunden:

 

  • Tanzschule / Verein (Firmenname);

  • Name des Trainers;

  • Straße / PLZ / Ort;

  • Tel. / Fax;

  • E-Mail Adresse;

  • Name der angemeldeten Formation;

  • Altersgruppe der angemeldeten Formation.

 

9.2: Die in 9.1 aufgeführten Daten werden ausschließlich von Mitarbeitern der IVM GmbH und MOVE4STYLE e.V. sowie örtlichen Veranstaltern genutzt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie dienen zur Ausschreibung, Organisation und Durchführung der Veranstaltungsserie „European Masters of Dance“.

 

9.3: Des Weiteren speichern IVM GmbH und MOVE4STYLE e.V. die Vor- und Zunamen sowie die Geburtsjahre der vom Anmelder gemeldeten Formationsmitglieder. Diese Speicherung dient ausschließlich zur Überprüfung der Alterseinteilung sowie Erstellung von Teilnahme- und Platzierungsurkunden. IVM GmbH und MOVE4STYLE e.V. weisen darauf hin, dass der Anmelder für die Übermittlung dieser Daten an IVM GmbH und MOVE4STYLE e.V. die Genehmigung der Formationsmitglieder bzw. deren Erziehungsberechtigter einholen muss. Mit der Übermittlung der Daten durch den Anmelder setzen IVM GmbH und MOVE4STYLE e.V. diese Genehmigung voraus.

 

9.4: Außerdem veröffentlichen IVM GmbH und MOVE4STYLE e.V. Start- und Ergebnislisten auf den Veranstaltungshomepages und in der Veranstaltungshalle. Diese enthalten folgende Daten:

 

  • Tanzschule / Verein (Firmenname)

  • Name der Formation

  • Altersgruppe

  • Wertungsergebnisse

 

9.5: Mit der schriftlichen Anmeldung erteilt der Anmelder IVM GmbH und MOVE4STYLE e.V.  die Genehmigung, o.g. Daten zu o.g. Zwecken zu verarbeiten und zu speichern und hält IVM GmbH und MOVE4STYLE e.V. von Ansprüchen Dritter (angemeldete Formationsmitglieder oder deren Erziehungsberechtigte) frei.

 

10. Sonstiges

 

10.1: Kommerzielle Videoaufzeichnungen (TV-Sender, Internet-Plattformen, Streaming-Dienste etc. oder sonstige kommerzielle Verwertung) sind untersagt. Alle Rechte liegen beim Kopfveranstalter IVM GmbH und MOVE4STYLE e.V.. Drehgenehmigungen können im Vorfeld der Veranstaltung bei IVM GmbH und MOVE4STYLE e.V. beantragt werden. Videoaufzeichnungen der eigenen Formation für private und nicht kommerzielle Zwecke sind gestattet.

 

10.2: Jede Formation erteilt mit der Teilnahme am Turnier IVM GmbH und MOVE4STYLE e.V. die Genehmigung, unentgeltlich Foto- und Filmaufnahmen der Formation kommerziell und/oder für werbliche Zwecke auszuwerten oder diese Rechte auf Dritte zu übertragen.

10.3: Den Weisungen des Veranstalters auf dem Turnier ist Folge zu leisten.

10.4: Die Veranstalter übernehmen keinerlei Haftung für Sach- und Personenschäden während der Veranstaltung sowie bei An- und Abreise.

Hier gilt vor allen Dingen: Bitte keine Wertgegenstände in den Umkleiden liegen lassen! Leider kommen immer wieder mal Handys, Geldbörsen oder Markenklamotten weg…

10.5: Durch die Anmeldung der Formation an einer der o.g. Turniere akzeptiert die angemeldete Einrichtung das hier zugrundeliegende Regelwerk für diese Turnierserie und sichert zu, benötigte Genehmigungen zur Übermittlung von Daten eingeholt zu haben.. Dies gilt insbesondere für Punkt 3 „Startgebühren & Stornierung“ wird nochmal ausdrücklich hingewiesen.

10.6: Alle Änderungen, Ergebnisse und sonstige Fakten in Bezug auf das Turnier werden auf den offiziellen Web-Seiten des Veranstalters veröffentlicht. Nur dort veröffentlichte Informationen sind vom Veranstalter. Alle anderen Veröffentlichungen gelten als nicht autorisiert.

10.7: Kontakt und übergeordneter Veranstalter für alle Turniere unter dem Dach der “European Masters of Dance”:

 

IVM Institut für Veranstaltungsmarketing und Kommunikation GmbH

Hauptstraße 103

D-69469 Weinheim

Tel: +49 (0)6201 - 29410

Fax: +49 (0)6201 - 294121

E-Mail: mail@ivm-net.de

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